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Dortmunder Nachhaltigkeitsindikatoren

Wie merkt man, ob sich eine Stadt tatsächlich "nachhaltig" entwickelt, wie es die Agenda 21 vorsieht? Wie kann man das messen und sichtbar machen? Die Agenda 21 fordert, dass eine Kontrolle der nachhaltigen Entwicklung durch die Aufstellung von Indikatorensystemen erreicht werden soll.

Mit Indikatoren lassen sich also Zustände messen. Wenn mehrere Indikatoren über eine Reihe von Jahren betrachtet werden, lassen sich Entwicklungen ablesen. Durch den Vergleich mit anderen Indikatoren können mögliche Zusammenhänge erkannt werden. Grundlegend für die Aussagefähigkeit der Indikatoren ist, dass sie mit Zielen hinterlegt werden. Die Auswahl der Agenda-Indikatoren und die Festlegung der Ziele erfolgt in einem gesellschaftlichen Aushandlungsprozess.

Dieser Aushandlungsprozess wurde auf dem 1. Dortmunder Agenda-Kongress am 28. April 2001 mit der Gründung des Agenda-Arbeitskreises "Indikatoren und Leitbilder" gestartet. Der erste Indikatorenset ist seit 2006 fertig, und somit können erstmalig Nachhaltigkeitsindikatoren in Dortmund angewandt werden.

In einer vom Agenda-Verein veranstalteten Podiumsdiskussion mit dem Titel "Wohin steuert Dortmund? - Konzepte der Ratsfraktionen für eine nachhaltige Stadtentwicklung" am 7. September 2004 im Reinoldinum wurde diskutiert, in welche Richtung Dortmund sich entwickelt und was die Indikatoren zur Abbildung dieser Entwicklung beitragen können. Lesen Sie nähere Informationen zur Podiumsveranstaltung.

Inzwischen - im Oktober 2009 - hat der Agenda-Verein zusammen mit anderen Gruppen
das Zukunftsbarometer-Dortmund auf den Weg gebracht.

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