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Was ist "Agenda", "Agenda 21" und "Lokale Agenda"?

Agenda kommt aus dem Lateinischen und bedeutet dem Wortsinn nach "Was zu tun ist".

Die Agenda 21 ist ein weltweiter Aktionsplan zur Lösung der wichtigsten Umwelt- und Entwicklungsprobleme im 21. Jahrhundert und wurde beschlossen auf der ersten Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro ("Rio-Konferenz"). Die Agenda 21 unterschrieben VertreterInnen von 179 Staaten, darunter auch die Bundesrepublik Deutschland. Sie fasst in vierzig Kapiteln Strategien und Lösungsansätze zusammen. Es geht um soziale Gerechtigkeit, ökologische Stabilität und wirtschaftliche Tragfähigkeit. Diese drei Gesichtspunkte (Soziales, Ökonomie, Ökologie) werden meist als "Drei Dimensionen der Nachhaltigkeit" oder "Drei Dimensionen nachhaltiger Entwicklung" bezeichnet. Das Aktionsprogramm betont: Die Zusammenarbeit aller gesellschaftlichen Kräfte (Staat, Wirtschaft, nichtstaatliche Organisationen und Bevölkerung) ist entscheidend für eine in diesem Sinne positive Entwicklung.

Der Lokalen Agenda kommt eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung des Aktionsplans Agenda 21 zu. Das Kapitel 28 der Agenda 21 fordert Städten und Gemeinden, also die lokale Ebene, auf, im Dialog mit ihren BürgerInnen und gesellschaftlichen Gruppen eine lokale Agenda aufzustellen und umzusetzen. Die lokale Agenda 21 bedeutet für Politik und Verwaltung, in Befragungen und Gesprächen mit den BürgerInnen ein Zukunftsprogramm aufzustellen und die dringendsten Probleme vor Ort gemeinsam zu lösen. Umwelt, Wirtschaft und das soziale Zusammenleben sollen gleichermaßen berücksichtigt werden.

Der Dortmunder Agenda-Verein hat sich insbesondere der Umsetzung dieser Lokalen Agenda in Dortmund verschrieben.